Liebe Landsleute, liebe Freunde,

die Heimatortsgemeinschaft Tschakowa begrüßt Sie herzlichst auf ihrer Web-Seite.

Am 3. Februar verstarb in Holzheim Johann Geist im im Alter von 98 Jahren. Die HOG spricht den Hinterbliebenen ihre aufrichtige Anteilnahme aus.
Aktuelles

13. Tschakowaer Treffen bei strahlendem Sonnenschein

Der strahlende Sonnenschein und die bunte Herbstkulisse versprachen den Tschakowaern am 1. Oktober ein frohes Wiedersehen zum 13. Treffen in Augsburg. Das wurde es dann auch, so die Meinung der Teilnehmer: ein schönes, gelungenes Fest.

Gekommen waren annähernd 200 Besucher von nah und fern, teils Leute, die alle zwei Jahre zu den Treffen kommen, teils Enkel oder Urenkel mit Vorfreude, die zum ersten Mal dabei waren, sich aber sofort gut aufgenommen und zugehörig fühlten.

Die Vorstandsmitglieder der HOG boten den Ankömmlingen einen Sektempfang im "Neuen Hubertushof" und kleine Präsente für die Kinder. Auch Mitbringsel der Gäste aus der alten Heimat standen für die Besucher als Andenken bereit, es gab Zeitungen und Kalender aus Tschakowa.

Um 15.00 Uhr traf man sich zum Gottesdienst in der gegenüberliegenden Sankt Franziskus Kirche. Die heilige Messe wurde von Msgr. Georg Kobor zelebriert, der seit 1974 viele unserer Landsleute in der Tschakowaer Kirche getauft hat, vielen die Erstkommunion gespendet oder sie getraut hat und seit Jahren die Caritas leitet. Konzelebriert haben der uns bereits bekannte junge Priester Julius Filip und Pfarrer Johann Palfi, ein Sohn Tschakowas, der stets die Verbindung zu allen Landsleuten pflegt.

In der für Erntedank geschmückten Kirche begrüßte Pfarrer Palfi alle Gottesdienstbesucher und äußerte Dankbarkeit für das Zustandekommen solcher Heimattreffen über Grenzen hinweg. Ins Gebet nahm er Josef Sehr auf, der im Alter von 89 Jahren einige Tage zuvor verstorben war. Von den Worten "Denken und Danken" ausgehend, die auf dem Grabmal unseres verstorbenen Oberhirten Konrad Kernweiss zu lesen sind, nannte Msgr. Kobor in seiner Predigt viele Gründe, wofür wir alle dankbar sein können. Er zitierte Landsleute, die sich um das Wohl der Heimatgemeinde besonders verdient gemacht haben: unter anderen Josef Brandeisz und Josef Gerstenengst. Dankbar sollten wir sein, weil wir, trotz politischer Einschränkungen und Schwierigkeiten, schöne Jahre zusammen in der Tschakowaer Kirchengemeinde verbringen konnten und uns über so manche Erfolge freuen durften. Er erbat den Segen für alle Familien, für Kraft und Freude, sprach von der Bedeutung, die diese Feierstunde in Freiheit für uns alle hat.

Aufgeregt waren nicht nur die Kinder, die entweder ministriert oder Fürbitten gelesen haben. Mit drei Tschakowaer Priestern und den bekannten Gottesdienstbesuchern, den vertrauten Klängen des Chores, dem abschließenden "Großer Gott, wir loben Dich" war einfach ein Gefühl von Heimat da. Man konnte fast vergessen, dass man sich nicht in der Tschakowaer Heimaltkirche befand..

Der anschließende Plausch vor der Kirche und weitere Begrüßungen gehörten einfach zum Gottesdienst dazu, wie in alten Zeiten. Ein großer Stau auf der Autobahn hatte leider einge Landsleute gehindert pünktlich anzukommen. Später füllte sich jedoch der Festsaal, es folgte die Ansprache des Vorsitzenden der HOG, Hannes Degel. Er begrüßte nun offiziell die Teilnehmer, allen voran die Ehrengäste aus der alten Heimat: Msgr. Georg Kobor, Pfarrer Julian Filip sowie den zum ersten Mal anwesenden Bürgermeister Filip Petru und seinen Stellvertreter Gera Dacian, ebenso Pfarrer Johann Palfi. Hannes Degel schnitt das Thema Friedhof an, bat weiterhin um Spenden zur Erhaltung und Pflege. Es wurde eine Schweigeminute für unsere Verstorbenen eingelegt.

Im Anschluß dankte man den Mitgliedern des Vorstandes, besonders Eduard Kernweiss für Internet- und Pressemitteilungen sowie Gerdi Brunn-Muschong für ihren hervorragenden Einsatz in der Vorbereitung dieses Treffens. Der Kassenbericht der HOG wurde von Gerdi präsentiert. Unser Ehrenvorsitzender, Hans Brunn, berichtete über den Stand der Arbeit am Tschakowaer Sippenbuch, das von Dr. Anton Neff verfasst wird. Man ist mit dem bisherigen Vorankommen zufrieden, benötigt aber noch weitere Materialien aus der alten Heimat zur Fertigstellung des Buches.

Der Bürgermeister Filip Petru übermittelte Grüße aus Tschakowa und brachte in seiner Rede den Wunsch zum Ausdruck, eine Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft zu schlagen, hob die Verdienste der Schwaben in Tschakowa hervor und erwähnte Namen von tüchtigen Mitarbeitern, die er kennen lernen durfte: Eduard. Kuhn, Eduard und Viktor Walter etc. Er lud alle ehemaligen Tschakowaer ein, in die alte Heimat zurückzukehren, sei es zu einem Besuch oder für eine eventuelle wirtschaftliche Zusammenarbeit. Ein besonderes Anliegen war ihm die persönliche Übergabe der Auszeichnung "Ehrenbürger von Tschakowa" an Anni Nemetz Schauberger, frühere Handball-Weltmeisterin, für ihren Beitrag zur Entwicklung des Sports.

Rege Gespräche zwischen Freunden, Nachbarn und Bekannten gingen weiter. Zwischendurch wurden Filme über Tschakowa von Josef Wersching gezeigt.

Lob und Zustimmung erntete auch die Ausstellung von Stefan Werth, dessen mit viel Heimatliebe gemalten, farbenfrohen Bilder vertraute Ansichten darstellen: den Kula-Turm an der Temesch, die Kirchen, die Schule, den Hauptplatz, diverse Ecken und Straßen aus Tschakowa.

Am Abend sorgte die Band von Werner Maurer für fröhliche Stimmung. Für das Lied "Griechischer Wein" wurde unser Ali Stefi auf die Bühne gebeten, der uns mit seiner Stimme schon vor Jahren in Tschakowa begeistert hat.

Der ersehnte Aufmarsch der 14 Paare mit "Hut und Tichl", angeführt von Anni Lang und Josef Belagy, war der Höhepunkt des Abends. Der Tschakowaer Kerweihländler ließ alle Herzen höher schlagen, besonders derer, die zum ersten Mal dabei waren und die Tanzschritte nicht verfehlen wollten. Es folgten flotte Polkas, schöne Walzer, bekannte Schlager. Mehrfach sah man gleichzeitig drei Generationen auf der Tanzfläche.

Die ältesten Besucher waren diesmal Magdalena (87 J.) und Peter Dogendorf (88 J).

Die Zeit verging wieder einmal viel zu schnell. Nach 1.00 Uhr hieß es Abschied nehmen mit dem "Muß ich denn zum Städtele hinaus".

Schade, dass viele ältere Landsleute nicht mehr dabei sein können, aber erfreulicherweise wird die Tradition von den Enkeln und Urenkeln fortgesetzt.

Vielen Dank für alles dem Vorstand und allen Mitwirkenden, ebenso den aus Tschakowa angereisten Persönlichkeiten, die keine Strapazen und Mühe gescheut haben, um dieses Treffen mit uns zu feiern.

Ein herzliches Dankeschön gilt auch unserem Peter Dewald, der eine schöne DVD vom Treffen erstellt hat. Beim Anblick dieser Aufzeichnungen summen sicherlich manche ehemalige Sänger des Kirchenchors, die beim Treffen nicht dabei sein konnten, das "Wohin soll ich mich wenden" im stillen Kämmerlein mit, so mancher frühere Kirchweihbub schwelgt in Erinnerungen mit dem "Buwe, was ham mer heit?" Diese empfehlenswerte DVD kann unter Tel. +49 (0) 81 41/3 33 81 bei Hannes Degel bestellt werden.

Viele Grüße an alle Landsleute. Auf Wiedersehen in 2013.

Man muss Wilhelm von Humboldt recht geben, der sagte: "Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben".

Edith Tausch



Neues Ärztehaus in Tschakowa der Bestimmung übergeben - jetzt mit Fotos der Innenausstattung.

Fotos der Innenausstattung.

Nach mehrjähriger Planungs- und Bauzeit, wurde in Tschakowa das neue Ärztehaus eingeweiht. Über die "Medical Care" - Stiftung des Neusser Ärzteehepaares Dr. Ellen und Prof. Dr. Peter Czygan entstand gegenüber der Serbisch-Orthodoxen Kirche ein Neubau in dem ein von der Stiftung bezahlter Arzt arbeiten wird. Weitere Fach- und Zahnärzte können das Haus ebenfalls nutzen. Das Ambulatorium wird von Msgr. Georg Kobor betreut.

Bereits im Jahr 2001 wurde das Projekt angedacht. Vorgesehen war ein Umbau des ehemaligen Rathauses im Zentrum Tschakowas (einst ein prunkvoller Bau - heute eine Ruine). Dies scheiterte jedoch am Widerstand der örtlichen Behörden. Darauf hin erwarb die Stiftung zwei unbewohnte Häuser, diese wurden abgetragen und auf dem Gelände das neue Ambulatorium errichtet. Bezeichnend ist dass trotz der Anwesenheit des deutschen Konsuls, zahlreicher anderer Persönlichkeiten sowie mehrerer Fernsehteams, unseren Informationen nach, kein Vertreter der Stadt bei den Feierlichkeiten zugegen war.

Wir wünschen den Betreibern sowie allen Mitarbeitern viel Erfolg bei ihrer Arbeit.

Weitere Informationen finden Sie in den Zeitungsartikeln erschienen in der
- CNGZ-ONLINE vom 13.04.2008
sowie in der
- TIMISOARA ONLINE vom 9.04.2008



Kirchweihfest 2010 in Tschakowa - ein Beitrag von Edeltraud Süß.

Am Dreifaltigkeitssonntag, dem 30. Mai, fand das Kirchweihfest 2010 statt, welches sehr gut von Pfarrer Filip organisiert war. Es waren 12 Kirchweihpaare anwesend und die Rekascher Blaskapelle spielte auf. Man traf sich bei Familie Raber. Von dort ging es mit dem Marsch durch die deutsche Gasse zur Kirche. Pfarrer Filip und Monsignore Kobor hielten den Gottesdienst. Danach ging der Kirchweihmarsch zum Rathaus um Bürgermeister Filip einzuladen. Im Zentrum fand ein Aufmarsch statt. Danach marschierten die Kirchweihpaare in den neuen Kultursaal. Die Rekascher Blasmuik spielte auf der Bühne. Am Nachmittag marschierte man um 15 Uhr zum Altersheim, um die Senioren ein bisschen zu unterhalten. Danach marschierte man wieder ins Zentrum. Nach Aufmarsch und mehreren Musikstücken zogen die Kirchweihpaare mit allen Gästen zu Familie Raber wo man bei Kuchen, Salzgebäck, Getränken und Musik der Rekascher Blasmusikkapelle das Kirchweihfest ausklingen ließ. Ab 20 Uhr fand im neuen Kulturheim ein Ball statt. Es war ein schöner Tag.

Wir danken den Einsendern der Fotos:
- Mihai Aurel Ianosel FOTOS von Mihai Aurel Ianosel
- Edeltraud Süß FOTOS von Edeltraud Süß
- Rita und Harald Kernweiss FOTOS von Rita und Harald Kernweiss


Präsidentialorden für Anni Schauberger.

Im Rahmen einer Feierlichkeit am 11. Juni d. J. im "Palatul Cotroceni" wurde den Handballweltmeistern und Weltmeisterinnen vom Präsidenten Rumäniens als Anerkennung ihrer hohen Verdienste um den rumänischen Handballsport sowie ihres Beitrags zum Erfolg der rumänischen Handballschule der Orden "Meritul sportiv" verliehen.

Zur Freude ihrer Tschakowaer Landsleute wurde der Orden auch an Frau Anni Schauberger geb. Nemetz, Weltmeisterin von 1962 vergeben. Bei allen sportlichen Erfolgen blieb Frau Schauberger ihrer Heimatgemeinde stets verbunden, was sie auch dazu bewegte nach Beendigung der aktiven Laufbahn als Gymnasiallehrerin nach Tschakowa zurückzukehren. Unvergessen bleiben die schönen Trachtenbälle, die sie hier jährlich organisierte.

Die HOG Tschakowa gratuliert Frau Anni Schauberger herzlichst zur Ehrung und wünscht ihr Gesundheit und viel Glück.

Die Presseerklärung mit der Laudatio des Präsidenten Traian Basescu kann als pdf-Datei unter LAUDATIO herunter geladen werden.


Neue Homepage des Bürgermeisteramtes Tschakowa.

Die neu gestaltete Homepage des Bürgermeisteramtes kann unter www.primariaciacova.ro eingesehen werden.


Tschakowaer Zeitung "Cetatea Ciacovei"

Die Tschakowaer Zeitung (in rumänischer Sprache) "Cetatea Ciacovei" erscheint wieder und kann beim Herausgeber Herr Mihai-Aurel Ianosel als .pdf unter der E-Mail-Adresse mihai_ianosel@yahoo.com angefordert werden.


Wer sich gern erinnert, hat zweimal gelebt.

Am 19. Juli 2008 fand in Hambach bei Würzburg das zweite Treffen des Tschakowaer Jahrgangs 1953 statt. Ein Beitrag von Mathilde Brath geb. Lind diesem Ereignis kann hier als pdf Jahrgangstreffen 1953 heruntergeladen werden.
Weitere Informationen und Fotos finden Sie auf der Homepage von Alexander Stefi.

Tschakowaer Friedhof

Wie jeder von Ihnen, der in den letzten Jahren den Tschakowaer Friedhof besucht hat, feststellen konnte sind einige Arbeiten notwendig um ihn vor der Verwahrlosung zu bewahren. Erstrangig erforderliche Arbeiten sind:

- Zurückschneiden und teilweises Ersetzen der Bäume und Sträucher
- Ausbesserung und teilweises Neupflastern der Wege
- Instandsetzung der Brunnen
- Erwerb einer Handmähmaschine
- Aktualisierung des Friedhofplanes

Für die Finanzierung dieser Vorhaben hat der Tschakowaer Kirchenrat Jahresbeiträge je Grabstätte festgelegt.
Für weitere Informationen stehen Ihnen Herr Pfarrer Julian Filip unter Telefon 0040 256 399 545 oder E-Mail gyulafilip@web.de sowie die Vorstandsmitglieder der HOG Tschakowa unter den bekannten Kontaktdaten gerne zur Verfügung. Zusätzliche Spenden zur Friedhofpflege auf das Konto der HOG Tschakowa sind jederzeit willkommen!

Bankverbindung der HOG Tschakowa:
Konto Nr. 1138064 bei der Kreissparkasse Fürstenfekdbruck (BLZ 70053070)

Gedenkhaus "Dositei Obradovici" eröffnet.

Am 21. Dezember 2007 wurde in Tschakowa im Beisein zahlreicher rumänischer und serbischer Persönlichkeiten das Gedenkhaus "Dositei Obradovici" offiziell eröffnet. Ein Beitrag von Herrn Bogdan Seculici zu diesem Ereignis, erschienen in der Januarausgabe der "CETATEA CIACOVEI", kann hier als pdf-download in rumänischer Sprache heruntergeladen werden.

Providerwechsel

Wegen des Wechsels zu einem anderen Provider ist die Seite nur noch unter www.tschakowa.de verfügbar.
Die E-Mail Adresse tschakowa@aol.com ist nicht mehr gültig.
Ab sofort sind wir unter hog@tschakowa.de und webmaster@tschakowa.de zu erreichen.

Aktuelle Anschriften

Zwecks Aktualisierung des Anschriftenverzeichnisses bitten wir alle Landsleute deren Anschrift in unserem Heimatbuch nicht oder nicht korrekt aufgeführt ist um die Mitteilung ihrer derzeitigen Anschrift.
Die Angaben bitte per E-Mail an hog@tschakowa.de bzw. telefonisch oder postalisch an den Vorstand.


Das Wetter in Tschakowa

Aktuelle Angaben zum Wetter in Tschakowa mit Vorhersage für die nächste Tage finden Sie unter Das Wetter in Tschakowa.


Archeologische Funde in Tschakowa

Bei Kanalisierungsarbeiten auf dem Gelände des Tschakowaer Krankenhauses wurden Mauerreste freigelegt. Die Annahme dass es sich dabei um die Tschakowaer Festungsmauer handelt wurde nicht bestätigt, das Bauwerk stammt vermutlich aus dem XVIII oder XIX Jahrhundert.
In dem freigelegten Erdaushub wurden allerdings Fragmente von grauen, auf dem Töpferrad gefertigten Keramikgefäßen gefunden. Fachleute des Temeswarer Museums und der Hochschule für Geschichte ordneten die Teile der Epoche zwischen dem II Jhd. vor Chr. und dem I. Jhd. nach Chr. zu.
Weitere Informationen (in rumänischer Sprache) finden Sie in dem Artikel von Herrn Bogdan Seculici in der Juniausgabe der Onlinezeitung "Cetatea".


Mit edlen Tropfen Rumänien unterstützen

Erschienen in der "Westfalenpost" vom 19.07.2007

Balve. (sim) Mit dem Erlös ihres Weinfestes am Samstag, 15. September wird die Rumänienhilfe wieder verschiedene Projekte in Rumänien unterstützen, und diese Unterstützung ist dringend nötig.

Mittlerweile sei das Schlachthaus in Ciacova fast fertig gestellt, erklärt Hermann Krekeler. Dennoch konnte die Arbeit dort nicht unmittelbar anlaufen. Rumänien ist EU-Land, und es sind Bestimmungen der Europäischen Union, die einen Start der Produktion noch verzögern. Dabei wäre die Eröffnung des Schlachthauses in Ciacova ein wichtiger Stritt, denn die nächste Einrichtung dieser Art ist 100 Kilometer entfernt, weiß Krekeler.

Viele Helfer haben dazu beigetragen, das Schlachthaus in Rumänien fertigzustellen und die Arbeit dort zu ermöglichen. So war auch Franz Jedowski vor Ort, um die rumänischen Kräfte anzulernen. Ein weiteres Projekt, das auch von der Balver Rumänienhilfe unterstützt wird, ist das Altenheim des Ortes. Dieses Heim soll erweitert werden. Ein Plan ist es, eine Solaranlage zu installieren. "Doch dafür muss beim Weinfest noch so manche Flasche Wein verkauft werden", so Krekeler.

Wie schwierig die Situation auf dem Balkan ist, macht Krekeler mit einem Beispiel deutlich. Die explosionartig gestiegenen Treibstoffpreise, lähmen immer wieder die Landwirtschaft. "Oft bleiben die Traktoren mitten auf den Feldern stehen. Der Preis für Dieselkraftstoff ist in Rumänien mittlerweile genauso hoch wie hier in Deutschland." So wird in Ciacova die Landwirtschaft verkleinert, weil sich der Betrieb sonst wirtschaftlich nicht mehr rechnet.

Nun hoffen die Mitglieder der Balver Rumänienhilfe, dass sich am Samstag, 15. September, ab 19.30 Uhr, viele Gäste in der Balver Höhle einfinden, um bei einigen Gläsern Wein und viel Musik zu feiern und so die Arbeit der Gruppe zu unterstützen. Für die Musik beim Weinfest werden die "Mammuts" des Musikvereins Balve sorgen. Diese Formation wird am Abend in der Höhle aufspielen. Die Mammuts versprechen, Musik für jeden Geschmack zu präsentieren. Zudem hat die Rumänienhilfe das Team von SAL-Showtechnik verpflichtet. So ist gute Stimmung während des Weinfestes auf jeden Fall garantiert.

Den Eintrittspreis haben die Organisatoren auf fünf Euro im Vorverkauf festgelegt. An der Abendkasse wird die Eintrittskarte sechs Euro kosten. Diese Eintrittskarten sollten die Gäste gut festhalten, denn sie gelten zugleich als Lose: Um 23 Uhr werden in der Balver Höhle drei Freiflüge verlost. Der Luftsportverein Werdohl-Küntrop unterstützt die Rumänienhilfe bei dieser Aktion. So werden auch die Freiflüge auf dem Flugplatz Küntrop starten.


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