Auf
der Suche nach dem Ort meiner frühen Kindheit
Meine
4-monatige Rumänienreise endet im Oktober mit der Suche nach
meinem Heimatort Ciacova.
Wir folgen dem verführerischen Ortsschild zwischen Voiteg und
Jebel.

Noch
scheint der Weg viel versprechend

Man
kann die Erde, den Boden der Vorfahren spüren, die Stille, die
einfache Feldarbeit bewundern.


und außer uns nur ein Zug weit und breit.

Doch
dann kommen Zweifel auf, ob dieser Weg überhaupt irgendwohin führt

und schließlich ist Endstation mitten im Feld.

Endlich war die Suche erfolgreich und wir sind begeistert von dem
idyllischen Herbstbild, das sich uns bietet.
Ciacova hinter dem Stacheldraht.

Auf der Suche nach der Schule: die breite Straße

Die schönste Straße, einst von Kunststudenten und Künstlern
gemalt: <

Immer noch zeitlos schöne und faszinierende Fassaden.
Tauben als Zeichen der Hoffnung darauf, dass diese
jahrhundertealten Häuser irgendwann wieder in neuem Glanz
erstrahlen werden.


Auf
meiner Reise mit dem Auto quer durch Rumänien bin ich durch
viele Orte, Städte und Dörfer gefahren.
Ich war in Oltenien und Muntenien, in Siebenbürgen und im
Banat.
Ciacova war eines der schönsten Dörfer, die mir auf
dieser Reise begegnet sind.
Von Astrid Bradt / Oktober 2005
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